Zwei Jahre als „Mobile Retter“ – ein persönlicher Rückblick

 

Seit fast zwei Jahren sind wir nun Teil der „Mobilen Retter“. In dieser Zeit wurden auch wir zu Einsätzen alarmiert – manche mit gutem Ausgang, andere, bei denen jede Hilfe zu spät kam. Genau diese Spannbreite macht die Aufgabe so fordernd und gleichzeitig so wichtig. Wenn der Alarm auf dem Handy losgeht, bleibt kaum Zeit zu überlegen. Innerhalb weniger Sekunden entscheidet man sich, loszufahren. Oft ist man der oder die Erste vor Ort, manchmal sogar deutlich vor dem Rettungsdienst. Diese Minuten können den Unterschied machen – und gelegentlich tun sie das auch. Es sind Momente, in denen sich Training, Routine und Adrenalin mischen und man einfach funktioniert.

 

Dabei gibt es Einsätze, die man nie vergisst, weil sie gut ausgegangen sind. Und dann gibt es die anderen Einsätze. Situationen, in denen trotz aller Bemühungen keine Chance mehr besteht. Man macht alles, was möglich ist – und trotzdem bleibt am Ende das Wissen, dass es nicht gereicht hat. Das gehört dazu, aber es zieht nicht spurlos vorbei.

 

Jede dieser Erfahrungen prägt, auch wenn man es erst später merkt.

 

Was bleibt nach zwei Jahren? Vor allem das Bewusstsein, dass frühe Hilfe entscheidend ist. Dass jeder Alarm bedeuten kann, einem Menschen eine reale Chance zu geben. 

 

Wir machen weiter, weil es wichtig ist. Und weil jede Minute zählt.

 

 

 Hier gibt es aktuelle Informationen Mobile Retter Northeim